Mit FEV die zunehmende Elektronik in Fahrzeugen beherrschen

Das FEV Center of Excellence „Smart Vehicle“

8. August 2017 | Engineering Service

Die Funktionen der Smart-Vehicle-Programme der nächsten Generation stellen eine beträchtliche Herausforderung für die Automobilindustrie dar. OEMs liefern sich ein Rennen bei der Entwicklung von Systemen, die eine zuverlässige und effiziente Integration von fahrzeug- und Cloud-basierten Ökosystemen erlauben. FEV verfügt über das Wissen und die Erfahrungen, diese Kundenbedürfnisse und -erwartungen zu erfüllen und kann gleichzeitig eine kosteneffektive und zuverlässige Lösung anbieten. Hierzu bietet FEV nicht nur Expertenwissen und Fachkompetenz, sondern zusätzlich den branchenneuen Einsatz von echten HiL-Systemen für Smart Vehicles. 

Anfang 2017 hat FEV das globale Center of Excellence (CoE) „Smart Vehicle“ gegründet. Ziel ist es FEVs Kapazitäten in den Bereichen Infotainment, Telematik, fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren zu konzentrieren und zu erweitern. Dazu gehören auch Schlüsselthemen wie funktionale Sicherheit und Cybersicherheit.

Hürden für ein erfolgreiches Programm

Jede Generation der Fahrzeugelektronik stellt Produktteams vor die Herausforderung, neue Wege zum Umgang mit einem alten Branchenparadox zu finden: die Entwicklung neuer Features und Funktionen in einer kürzeren Zeitspanne und zu geringeren Kosten. Dies gilt verstärkt im Zusammenhang mit Smart Vehicles, die wie keine zweite Disziplin eine Entwicklung durch weltweite verteilte Teams fordert. Erschwerend kommt hinzu, dass die Arbeit in einem flexiblen Entwicklungsumfeld stattfindet, dessen Anforderungen und Standards in vielen Fällen nicht mehr als eine Richtlinie sind.
So führt die Integration von Lösungen für die Vernetzung oder fortgeschrittene Fahrerassistenzsysteme von unterschiedlichen Zulieferern unausweichlich zur Identifizierung von Inkompatibilitäten zwischen Komponenten und Systemen. Das Problem wird noch weiter durch die Kompromisse verkompliziert, die oftmals in der Entwicklungsphase für die Anforderungen eines Projekts eingegangen werden. So finden sich OEMs und Zulieferer aufgrund näher rückender Fristen oft in der wenig beneidenswerten Position, darum feilschen zu müssen, wer am „wenigsten im Unrecht“ ist.

Erwiesene Marktführer bei Integrationsdiensten für Smart Vehicles

Das dargestellte Szenario zeigt, warum die Rolle des Systemintegrators so wichtig für den Erfolg von Smart Vehicle-Programmen ist. Erfahrung in allen Phasen der Produktentwicklung hat FEV zum Marktführer in dieser Disziplin gemacht.
Die Systemintegrationsprozesse und -tools ermöglichen es, dass Teammitglieder unterschiedlicher Anbieter an einem Projekt zusammenarbeiten. Der Schlüssel zu diesem Dienst liegt im Projektmanagement- und den Fach-Experten, die über umfassende Erfahrung sowohl mit Smart Vehicle-Komponenten als auch -Systemen verfügen. Diese arbeiten synergistisch zusammen mit Experten aus den Bereichen Software-Entwicklern bis hin zur Validierungstechnik. So können technische Probleme verstanden und deren Auswirkungen an weitere Stakeholder kommunizuiert werden.

Beispiele der Anwendungsmöglichkeiten dieser Prozesse sind unter anderem:

  • Unterstützung von Engineering bei der Eliminierung aller technischen/nicht-technischen Hürden
  • Nutzung der FEV-Denkmethodik für vernetzte Systeme zur Bereitstellung von Know-how und Erfahrungen auf Komponenten- und Systemebene
  • Aufgabenpriorisierung zur Maximierung der Effizienz
  • Identifizierung von Programmproblemen, die zur Minderung von Zeitausfällen eskaliert werden müssen
  • Anwendung eines integrierten und effektiven Ansatzes bezüglich Mängelmanagement und Triage
  • Sicherstellung, dass Validierungsressourcen die Ursache und nicht das Symptom diagnostizieren

Leistungsfähige Testwerkzeuge

FEV nutzt leistungsstarke, über lange Jahre weiterentwickelte Prüfwerkzeuge, um die Design- und Engineering-Kapazitäten bei Prüf- und Integrationsdiensten zu unterstützen. „Mit unseren Prüfplattformen wie dem Human Machine Interface Test System oder dem Telematics System Tester haben wir einen entscheidenden Vorteil, um die Ursachen von Mängeln aufzudecken“, erklärt Stephan Tarnutzer, Vice President Electronics bei FEV North America und Leiter des globalen Center of Excellence „Smart Vehicle“. „Diese Werkzeuge werden im internationalen Zusammenspiel von Experten verschiedener Fachrichtungen entwickelt. Beim Auftreten neuer Mängel können sie so zur raschen Charakterisierung und Identifizierung von deren Ursachen neu konfiguriert werden.”
Als Turnkey-Dienstleister für Systemintegrations- und Validierungsprojekte können sich FEVs Projektmanagement- und Validierungsteams auf die internen Entwicklungsteams für eingebettete Hardware- und Software zurückgreifen. Bei der Beratung zu tiefgehenden Problemen, die das größte Risiko für die zeitliche Programmsteuerung darstellen, ist diese interdisziplinäre Herangehensweise entscheidend.

 

Mehrstufige Herangehensweise zur effizienten Integration einer Telematiklösung im Rahmen eines übergreifenden Smart Vehicle-Ökosystems:

Stufe 1: Spezifikationsentwicklung

Kooperative Workshops mit Kunden zur Entwicklung robuster Telematikanforderungen, d. h. TCU, TSP, Funktionsimplementierung, Cybersicherheit, funktionale Sicherheit usw.

Stufe 2: Projektplanung

Zusammen mit Kunden Bemühungen zur Erstellung der zeitlichen Programmsteuerung und von Meilensteinen.

Stufe 3: Projektinitiierung

Kickoff mit Anbieter/Erwartungen, Entwicklung der Prüfmethode usw.

Stufe 4: Systemintegrationsdienste

End-to-End-Prüfstandstests und Modellierung, Fahrprüfungen, Ursachensuche bei Mängeln usw.

Prüfsystem - FEV Smart Vehicle

FEV hat ein fortschrittliches, automatisiertes HMI-Prüfsystem entwickelt, das eine durchgehende Validierung von Multi-Media Diensten ermöglicht, die durch Telematik aktiviert werden.


TST - FEV Smart Vehicle

Das Smart Vehicle Prüfzentrum der FEV nutzt robuste Telematics System Tester (TST), die das „vernetzte Fahrzeug“ in einer Laborumgebung simulieren.

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