STRUKTURIERT UND EFFIZIENT

Integrierte Verifikation und Validierung eingebetteter Systeme

27. Juni 2016 | Software & Testing Solutions

Innovationen im Kraftfahrzeug werden zunehmend durch die Steuerungssoftware generiert. Bei gleichbleibenden Qualitätsanforderungen erfordert der wachsende Software-Umfang daher immer umfangreichere Testaktivitäten. FEV verfolgt mit dem FEV Embedded Systems Test Center (FEST) einen integrierten Ansatz, der Verifikations- und Validierungsaufgaben für eingebettete Systeme strukturiert. Hierzu zählen nicht nur die Anwendung von unterschiedlichen Testmethoden, sondern auch die Erstellung von echtzeitfähigen Simulationsmodellen sowie das zugehörige Testmanagement.

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Höchster Automatisierungsgrad: Projektspezifische Automatisierungsroutinen sowie ein datenbankgestütztes Testmanagement ermöglichen zuverlässiges und effizientes Testen komplexer eingebetteter Systeme.

„Das Testmanagement zählt zu einer der wichtigsten Disziplinen und umfasst einerseits die zeitliche Testplanung entlang der Projektmeilensteine in einem „Design Verification Plan & Report“, erklärt Dr. Axel Schloßer, Director Software Solutions. „Andererseits beinhaltet es auch die Nachverfolgung von gefundenen Qualitätsdefekten sowie die Auswahl der anzuwendenden Testmethoden.“ Der Testmanager kann hierzu auf einen durch FEV entwickelten Testkatalog zurückgreifen. Dadurch können Testtechniken anhand von Parametern wie beispielsweise dem Software-Reifegrad oder der Sicherheitsklassifikation nach ISO26262 ausgewählt und maßgeschneidert für ein Projekt zusammengestellt werden.

Automatisiertes Testen

Um die Entwicklungszeit zu verkürzen, setzt FEV immer häufiger auf eine automatisierte Durchführung von Testfällen. Auf Modellebene werden beispielsweise statische Analysen oder funktionale Modultests mittels kontinuierlicher Integration durchgeführt. Für die Automatisierung von Hardware-in-the-Loop-Tests können die benötigten Testskripte mit einer selbst entwickelten Toolkette aus den Testspezifikationen abgeleitet werden. Hohe Aufwände für manuelle Testdurchführungen sowie projektspezifische Automatisierungsroutinen werden dadurch minimiert. Alle Ergebnisse werden in Datenbanken abgelegt und dem Entwickler automatisiert zur Verfügung gestellt. Eine Zusammenfassung der Testergebnisse sowie die Ermittlung von Testmetriken ermöglicht eine Beurteilung der Softwarequalität.

Globale Vernetzung

Durch die Einbeziehung von nationalen und internationalen Standorten auf mehreren Kontinenten können Verifikations- und Validierungsaufgaben nicht nur in Kundenähe, sondern auch Offshore angeboten werden. Insbesondere die Integration von internationalen Standorten ermöglicht dabei neben Kostensenkungen einen durchgängigen Testprozess über verschiedene Zeitzonen hinweg. Dies verkürzt die Entwicklungszeiten bei gleichbleibender Testqualität.

Virtuelle Kalibrierung

Die heute schon präzisen Simulationsmodelle ermöglichen in Zukunft auch eine Verlagerung der Applikation in die virtuelle Umgebung. Bedatungsaktivitäten können damit noch früher im Entwicklungszyklus gestartet werden. Zusätzlich werden Fahrmanöver exakt reproduziert und Parameter automatisiert optimiert.

Im FEV Embedded Systems Test Center werden unterschiedlichste automobile Steuergeräte getestet – beispielsweise aus den Bereichen Antriebsstrang, Infotainment oder Telematik. Dabei werden die Aktivitäten zunehmend auf die Absicherung von kollaborierenden Systemverbünden ausgerichtet. Kernelement hierbei ist die starke Vernetzung der verschiedenen Systeme – von Fahrerassistenz über die Car2x-Kommunikation bis hin zu autonomen Fahrzeugen.

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