Gemeinsam für
den Kundenerfolg

Laurent Dubosc und Albert Haas sprechen über die Ziele des Zusammenschlusses von D2T und FEV

18. Juni 2015 | Software & Testing Solutions

Mit der Übernahme von D2T entwickelt sich die FEV zu einem international führenden Test Systems-Anbieter – global aufgestellt, um lokale Anforderungen bestmöglich erfüllen zu können. Das weltweite Netzwerk der FEV Group umfasst dabei 35 Standorte und Entwicklungszentren auf der gesamten Welt sowie mehr als 170 Prüfstände für unterschiedlichste Applikationen. Der weltweite Bereich Test Systems wird zukünftig durch Herrn Dr. Albert Haas geleitet. In dieser Funktion koordiniert und verantwortet er die Aktivitäten der Regionaleinheiten Europa, USA, China, Indien, Süd-Korea und Japan. Laurent Dubosc wird die Entwicklung der D2T-Test Systeme in Frankreich verantworten, während Philippe Lacassagne den weltweiten Vertrieb leitet. „Mit diesen personellen Veränderungen erzielen wir weltweit eine verbesserte Effizienz, die Maßnahmen werden jedoch keine Auswirkungen auf unsere Kunden beziehungsweise auf die bekannten Ansprechpartner haben“, verspricht Prof. Stefan Pischinger, President und CEO der FEV Group.

>>Alle bestehenden
Produktlinien
bleiben erhalten

Was bedeutet der Zusammenschluss für die bestehenden Kunden?

Dubosc: Die Kombination aus D2T- und FEV-Portfolio und die mit dem Zusammenschluss einhergehenden kombinierten Teams für Produktentwicklung, Projektabwicklung und Service ermöglichen es, Kunden zukünftig noch umfassender zu unterstützen. Die wichtigste Information für alle bestehenden Kunden von D2T und FEV dürfte sein, dass wir die Produktlinien unserer beiden Unternehmen fortführen werden.

Haas: Richtig, alle aktuellen Produktlinien bleiben erhalten. Um einen dauerhaften Support und die Weiterentwicklung unserer Produkte zu gewährleisten, werden wir die verschiedenen bestehenden Unternehmensstandorte in Europa und die dort vorhandenen Kapazitäten nutzen. Im Sinne einer effizienten Weiterentwicklung unserer Produkte werden diese Standorte – in starker Abhängigkeit der bereits vorhandenen Kompetenzen – jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und somit Produkte aus unserem gemeinsamen Portfolio betreuen und voranbringen. Dabei wird die Kernkompetenz für die originären D2T-Produkte in Trappes bleiben.


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Produkte […], die sich nahtlos in das Angebotsspektrum eingliedern“, so heißt es in der offiziellen Bekanntmachung. Können Sie die Erweiterungen der Produktpalette kurz skizzieren?

Haas: Die FEV-Produktpalette wird ab sofort erweitert um die D2T I/O Module. Das MIO F01 ist eine Ergänzung zu unserem Verbrennungsanalysesystem FEVIS: Das Modul ist für die Bereitstellung von Synchronisationssignalen bestimmt, wenn ein am Motor montierter Drehzahlsensor verwendet wird. Zudem ist die MIO-Reihe zur Datenerfassung eine Alternative für die bisher eingesetzten Messmodule im FEV-Messgalgen. Die Module können über moderne EtherCAT-Technologie in das FEV-Automatisierungssystem TCM integriert werden.

>>die bedeutung von prüffeldmanagement, automatisierung und verbrennungsanalyse wird stetig zunehmen

Und wie sieht die Ergänzung für D2T aus?

Dubosc: Das D2T-Portfolio wird um die renommierten FEV-Produkte im Bereich der Konditionierung und um die Durchfluß- und Blowby-Messtechnik erweitert, während die Versuchsdatenauswertung FEVALYS mit gesetzeskonformer Auswertung von Emissionszyklen die bestehenden Morphee-Applikationen für Light- und Heavy-Duty-Zyklen ergänzt. Zudem ermöglicht uns das kombinierte Lieferantennetzwerk, unsere Belastungseinrichtungen mit anwendungsspezifischen Maschinen, Umrichtern und Sensorik anzubieten. Das gesamte Spektrum wird dabei sowohl robuste Wirbelstrombremsen als auch Asynchronmaschinen sowie hochdynamische Synchronmaschinen umfassen.

Sie sprachen bereits die Rolle und Funktion der Standorte in Europa an: Wie wird sich der Zusammenschluss weltweit auswirken?

Dubosc: Gerade in den Kernmärkten, in denen D2T traditionell stark ist – beispielsweise in Korea – werden wir weiterhin die D2T-Produkte favorisiert anbieten. Die unterschiedlichen Produkte von D2T und FEV werden in Abhängigkeit von den jeweiligen Kernmärkten und Kunden weitergenutzt. In den kommenden Jahren werden die Mitarbeiter unser beiden Unternehmen durch das Bündeln ihrer Erfahrungen zusätzliche Synergien schaffen.

Wie könnten diese Produkte aussehen und wird es besondere Schwerpunkte geben?

Haas: Von strategischer Bedeutung sind gerade die Produkte im Bereich Prüffeldmanagement, Automatisierung und Verbrennungsanalyse. In den kommenden Jahren werden die Bedeutung dieser Disziplinen ebenso wie die gestellten Anforderungen ständig zunehmen. In diesen Produktbereichen werden wir unser Augenmerk auf maximale Kompatibilität der Nachfolgesysteme bezüglich Schnittstellen, Konfigurationsdaten und Wiederverwendbarkeit von Datenstrukturen und -inhalten legen, um unseren bestehenden Kunden einen maximalen Nutzen zu bieten.

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